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Chronik

1919 – Nähabende

1. Januar 1919 – Herstellung von Kleidern

Die Basler Frauenhilfsvereinigung unter Leitung der „ersten Präsidentin“ Mirjam H. Cannon führte in dieser krisengeplagten Zeit bereits vor zwei Jahren ihre Nähabende wieder ein und berichtet jetzt über den Erfolg dieses Unternehmens. Man habe diesen Abend „nicht ohne einiges Bangen, weil ja damals schon Stoffe und Wolle sehr teuer waren“ begonnen. Um nicht allzuviel neue Stoffe kaufen zu müssen, hätte man sich an die Geschwister gewandt mit der Bitte, „uns getragene, für sie wertlos gewordene und Wäsche zur Verfügung zu stellen.“ Manches nützliche Kleidungsstück sei durch die Arbeit „aus scheinbar wertlosen Stoffen und Kleidungsstücken verfertigt“ worden. Und so habe man erst neulich „für eine arme Schwester eine Erstlingaussteuer machen“ können.

„Wir haben auch in diesem Jahr neuen Stoff zu Hemden verarbeitet; in der Hauptsache trachten wir aber doch darnach, geschenkte Kleider und Wäsche wieder brauchbar herzurichten. Es ist dies gewiss das Zweckmässigste in dieser teuren Zeit und ich möchte dies allen unseren Frauenhilfsvereinen empfehlen.“

Die Gemeinde Solothurn im Jahre 1919.
(Zur Verfügung gestellt von Fritz Haase, Langendorf.)
Die Basler Frauenhilfsvereinigung in den Jahren 1924. Es entsprach der damaligen Gepflogenheit, dass als „erste Präsidentin“ über alle Frauenhilfsvereinigungen der Mission die Frau des jeweiligen Missionspräsidenten diente, in diesem Fall Schwester Eliza Tadje geb. Walz (1894-1967).
(Zur Verfügung gestellt von Willi Waldner, Münchenstein.)

8. November 1919 – Besuch Missionspräsident

Elder George Albert Smith, Präsident der Europäischen Mission, trifft als erste Generalautorität nach dem Ersten Weltkrieg in Basel zu einem Besuch der Schweizerisch-Deutschen Mission ein.

175 Jahrfeier

Historische Plätze

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