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Chronik

1917 – Sonntagsschule

1. April 1917 – Entwicklung Sonntagsschule

Über die Entwicklung der Sonntagsschulen in der Schweiz berichtet der „Stern“: „Die Berner und die Züricher Mitglieder der Sonntagschule waren in der Werbearbeit für die Sonntagschule beim Missionieren sehr erfolgreich. Sie haben beim Verteilen von Traktaten die Eltern beinahe immer gefragt, ob sie die Kinder am Sonntag nicht abholen und in die Sonntagschule begleiten dürfen. An vielen Orten erhielten sie Erlaubnis hierzu und haben die Sonntagschulen mächtig vergrössert. In einer dieser Gemeinden waren an einem Sonntag, als der Missions-Präsident anwesend war, in den Kinderklassen 18 Kinder von Mitgliedern und 74 von Freunden anwesend. Vielleicht könnte auch besprochen werden, wie wir die gewonnenen neuen Schüler der Schule erhalten können.“

Die Züricher Sonntagsschule: „Niemand zu spät!“, vermeldet der „Stern“ vom 1. August 1914 stolz.

1917/1918 – Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Hunger

Gegen Ende des Ersten Weltkriegs verschlechtert sich die Versorgungslage in der Schweiz zusehends. Es herrscht grosse Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot und Hunger. Eine Grippeepidemie überrollt das Land und bringt vielen Menschen den Tod. Auf der Welt sind grosse politische Umwälzungen im Gang, der Bolschewismus setzt sich in Russland durch und das deutsche Kaiserreich bricht zusammen. Im Herbst 1918 eskaliert die Situation in der Schweiz und es kommt zum Landesstreik; das Militär wird gegen die Streikenden aufgeboten, was gefährliche Zwischenfälle mit Toten und Verletzten provoziert. Gesamthaft gesehen geht die Schweiz jedoch gestärkt aus dieser schweren Krise hervor, da jetzt die Grundlagen für den modernen Wohlfahrtsstaat gelegt werden.

175 Jahrfeier

Historische Plätze

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