September 1857 – Verfolgung der „Mormonen“
Nicht nur die inneren Spannungen sorgen in der Kirche für Unruhe, auch von aussen nimmt die Verfolgung gegen die Mormonen beständig von allen Seiten zu. Anlässlich einer Konferenz der Kirchenführer in Genf stellt Daniel Bonelli fest, der Geist der Verfolgung scheine in den Kantonen St. Gallen und Appenzell von jenem aus Zürich „angesteckt“ zu sein; ausserdem darf Ältester Bonelli im Appenzellerland und im Kanton Schaffhausen nicht mehr missionieren.
Der neue Missionspräsident, Jabez Woodard, hält zur selben Zeit fest: „Noch nie habe ich so stürmische Zeiten erlebt. Einige der schwachen Heiligen sind bereits über Bord gegangen, und wenn es weiterhin so zu stürmen anhält, werden wir uns bald von der Spreu getrennt haben, und noch vom leichten Weizen dazu.“
Dezember 1857 – Der Beginn im Jura
Der im November 1854 getaufte Zimmermann Peter Galli und seine Familie sowie seine Schwester Elisabeth und ihr Sohn, waren mit ihrem Hab und Gut 1857 in Villeretberg sesshaft geworden. Hier werden sie von Johann Georg Bonelli im kirchlichen Auftrag besucht. Durch die eifrigen Bemühungen der Brüder Bonelli und später des Heinrich Hug sowie durch die Mithilfe der Familie Galli, wächst die Kirche in den Ortschaften Villeret und St. Imier schnell. Es entsteht ein vorübergehend starkes Zentrum der Kirche im St.-Imier-Tal und rund um den Chasseral.
Kapitel Chronik
Anhang der Chronik
175 Jahrfeier
Historische Plätze
Mount Brigham (1850)
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175 Jahrfeier
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Mount Brigham (1850)
Tempel Zollikofen (1955)
