24.-26. August 1973 – Gebietskonferenz im Omlympiazelt
Gebietskonferenz unter dem Vorsitz von Harold B. Lee in München. Roland R. Dätwyler berichtet: „Ich durfte dort im Chor mitsingen und erinnere mich an den dramatischen Moment, als der Tonmanager des Ganzen bestürzt zu uns kam und sagte, wir sängen viel zu laut, verglichen mit dem dort auch auftretenden Tabernakel Chor! – Der Mann hatte ein Problem!, und wir fühlten uns stark. Als die gemeinsame Schlusshymne zum Himmel gestiegen war, schauten wir uns erstaunt-beglückt an, ich mag mich noch an den strahlenden Gesichtsausdruck von Peter Nebel erinnern, der unser aller Gedanke ausdrückte: „Hän mir das gsunge, oder sin das d’Ängel gsii?!“ Die Engel müssen da mitgesungen haben, denn Spaziergänger ausserhalb des Olympiazeltes sollen berichtet haben, es habe das ganze Riesenzelt erschüttert.“
Auf der Konferenz, die im Olympiazelt stattfindet, ermahnt und ermuntert Präsident Lee die Mitglieder aus der DDR, ohne zu Zögern nach Hause zurückzukehren und den dortigen Behörden Gehorsam leisten. Das ist weiser Rat, angesichts der zweifellos anwesenden „Stasi-Spitzel“. Sechzehn Jahre später fällt die verhasste Mauer und viele Mitglieder sind froh, dem Propheten damals gehorsam gewesen zu sein.
Anlässlich der Konferenz wird Robert A. Simond zum Patriarchen für die Französisch sprechenden und skandinavischen Mitglieder berufen.
16. September 1973 – Roland R. Dätwyler wir Präsident
Roland R. Dätwyler wird zum dritten Präsidenten des Gross-Distrikts Bern-Luzern berufen. Während seiner Amtszeit wird die Öffentlichkeitsarbeit durch verschiedene kulturelle Veranstaltungen unterstützt. So wird eine gekürzte Fassung des Oratoriums „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel in der Aula Worblaufen zur Aufführung gebracht. Früh in den Achtziger Jahren wird in Zollikofen unter der Regie von André Rickli „Der schwarze Hecht“ von Paul Burkhard aufgeführt.
Als 1980 das Kompaktversammlungsprogramm für den sonntäglichen Gottesdienst der Kirche eingeführt wird, fährt Präsident Dätwyler mit den nötigen Instruktionen an einem Sonntag zuerst nach Thun, dann nach Interlaken, und schliesslich über den Brünig nach Luzern, für so wichtig hält er diese Änderung im kirchlichen Versammlungsablauf.
Herbst 1973 – Einführung Institutprogramm
Einführung des Institutprogramms mit dem Studienlehrgang „Lehre und Bündnisse“ 1973/74; für alle jungen Erwachsenen zwischen 18 und ~26 Jahren.
Ab den Sechziger Jahren besuchten vermehrt Show-Gruppen der Brigham Young University, Utah, die europäischen Distrikte und Pfähle, die mit ihren Tanz- und Gesangseinlagen das Publikum begeistern. Nachfolgendes Bild zeigt einen Tänzer der Gruppe „American Folk Dancers“, das dieser einer Mitgliederfamilie zum Dank für die Beherbergung während des Aufenthalts der Truppe in Zürich 1980 geschenkt hatte (Familie Hüni, Zürich-Albisrieden).
Kapitel Chronik
Anhang der Chronik
175 Jahrfeier
Historische Plätze
Mount Brigham (1850)
(c) alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht weiterverwendet werden.
175 Jahrfeier
Kapitel Chronik
Anhang der Chronik
Historische Plätze
Mount Brigham (1850)
Tempel Zollikofen (1955)
