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Chronik

1946 – Ausflug ins Elsass

Januar/März 1946 – Hilfsmission

Elder Ezra Taft Benson, seit Dezember 1945 neuer Präsident der Europäischen Mission, trifft mit seinem Mitarbeiter Frederick W. Babbel in Europa ein und beginnt mit der Durchführung der von der Kirche eingeleiteten Hilfsmission zugunsten der an Hunger und Kälte leidenden Mitglieder in den zerstörten ehemaligen Kriegsgebieten. Seine Reise führt ihn im März auch in die Schweiz. Elder Benson hat vor allem den Auftrag, die Missionen in Europa wieder zu eröffnen und die Verteilung der Hilfsgüter zu überwachen. „Immer und immer wieder flehte Elder Benson den Herrn an, ihm den Weg zu öffnen, wenn es unmöglich schien, die Erlaubnis zur Einreise in ein bestimmtes Gebiet zu erlangen oder die Hilfsgüter zu verteilen. Schranke um Schranke fiel, und Tausende von Tonnen von Hilfsgütern der Kirche wurden an die Mitglieder in Europa verschickt.“ Das Militär und die Behördenvertreter in Europa waren verblüfft, wie schnell die Sendungen aus den Vereinigten Staaten ankamen. Insgesamt kamen ungefähr 93 Waggonladungen an.

20.-22. April 1946 – Erstes eigenes Gemeindehaus in Basel

Die Schweizerische Mission führt an Ostern unter dem Vorsitz von Präsident Ezra Taft Benson eine Grosse Missions-Tagung durch, anlässlich der das Basler Gemeindehaus – das erste eigene Gemeindehaus in der Schweiz – durch Präsident Benson geweiht wird. Es folgt ein Auszug aus dem Weihegebet:

„Wir danken dir…, unser Himmlischer Vater, für die treuen Mitglieder in dieser, der Schweizerischen Mission in deiner Kirche. Wir sind dankbar für die treuen Männer und Frauen, welche die Inspiration und den Mut besassen, das Evangelium anzunehmen und danach zu leben. Wir sind dankbar für diese Nation, dass hier in diesem Teil der Erde eine Regierung errichtet werden konnte, unter deren Schutz die Menschen die Segnungen der Freiheit und Unabhängigkeit geniessen können. Wir sind dir dankbar für die Menschen, die dieses Land bewohnen. Segne und bewahre sie, dass sie sich immer der Segnungen des Friedens und des Wohlergehens erfreuen werden. Möge ihr Beispiel als eine freiheitsliebende und frei bleibende Nation seinen Einfluss auf die ganze Welt ausüben.“

25. April 1946 – Schweizerisch-Österreichische Mission

Die Schweiz und Österreich werden wieder zur Schweizerisch-Österreichischen Mission vereinigt.

21. Juni 1946 – Rückkehr der Missionare

Die ersten Missionare kehren in die Schweiz zurück, um mit der Arbeit der Evangeliumsverkündigung fortzufahren.

7. September 1946 – Ältestengruppe

Missionspräsident Scott Taggart erlässt die Weisung, das 1941 ins Leben gerufene Ältestenkollegium sei kein solches an sich und sei deshalb als „Ältestengruppe“ zu bezeichnen. Ausserdem empfiehlt er der Präsidentschaft der Ältestengruppe, den Umfang ihrer Zeitschrift „Das Band“ zu reduzieren.

Gemeinsamer Ausflug im Elsass am 10. Juni 1946 der Gemeinden Mülhausen und Basel. Die beiden Gemeinden pflegten seit jeher einen engen Kontakt. Der „Stern“ berichtete bereits am 1. Februar 1938: „Diese kleine aber feine Gemeinde hat vor kurzem ein neues, schönes Lokal beziehen können. Es wurde am 28. November 1937 in Anwesenheit des Missionspräsidenten Thomas E. McKay und des Distriktspräsidenten Alfred Niederhauser sowie einer Anzahl Missionare und Geschwister aus Basel eingeweiht… Geschwister und Freunde, die gelegentlich nach Mülhausen oder in die Umgebung kommen, sind freundlich eingeladen[unsere] Versammlungen zu besuchen.“
Zur Verfügung gestellt von Martha Grob, Wetzikon.

175 Jahrfeier

Historische Plätze

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