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Chronik

1948 – Ausrufung Staat Israel

14. Mai 1948 – Ausrufung Staat Israel

Ausrufung des Staates Israel durch David Ben Gurion im grossen Saal des Museums in Tel Aviv. Massgeblich daran beteiligt, dass es zur Schaffung des neuen Staates Israel in Palästina kommt, sind – neben jüdischen Grössen, die sich sehr für dieses Ziel der zionistischen Bewegung einsetzen – Grossbritannien und die Vereinigten Staaten. Der britische Aussenminister Balfour war sein Leben lang den Juden zugetan und ihren Problemen gegenüber aufgeschlossen. Er hatte längst erkannt, dass die „Judenfrage“ nur zu lösen war, wenn man den seit zweitausend Jahren Heimatlosen wieder eine Heimstätte verschaffte. Er gewann im Jahre 1917 die britische Regierung schliesslich dafür, die folgende Erklärung zu unterzeichnen:

„Die Regierung Seiner Majestät betrachtet die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk mit Wohlwollen und wird die grössten Anstrengungen machen, um die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern.“

Mit dieser, als Balfour-Erklärung bekannt gewordenen Absichtserklärung, war der Grundstein zur Errichtung des jüdischen Staates gelegt. Die Balfour-Erklärung hatte weitreichende Wirkung und Einfluss auf eine ganze Reihe weiterer Länder, die ihr zustimmten.  

„Jetzt gingen die Tore für die neuen Einwandererscharen auf“, wird ein Vortrag über Israel des Zürcher Stadtpräsidenten, Dr. Emil Landolt, in der NZZ vom 8. Dezember 1952 zitiert. Der Stadtpräsident schliesst mit dem Wunsch, dass es „dem Volk gelingen möge, das ihm einst von Gott zugewiesene und nach zweitausendjähriger Verbannung zurückgewonnene Land Kanaan friedlich zu entwickeln.“

175 Jahrfeier

Historische Plätze

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