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Chronik

1964 – Ebnat-Kappel

1964 – Gesangbuch

Herausgabe eines neuen, gegenüber der achten Auflage von 1954 nur wenig veränderten Gesangbuchs. Die achte Auflage war unter der Federführung von Rudolf A. Noss erstmals etwas standardisiert und dem amerikanischen Format angepasst worden (blauer Umschlag). Diese neunte Auflage erfährt zahlreiche Neuauflagen, bis im Dezember 1996 die zehnte, komplett überarbeitete Auflage erscheint.

Februar 1964 – Versetzung nach Beirut

Missionare der Schweizerischen Mission werden nach Beirut versetzt, um mit der Verkündigung des Evangeliums unter der libanesischen Bevölkerung zu beginnen.

März 1964 – Buch Mormon Italienisch

Das Buch Mormon in Italienisch gedruckt.

11.-13. April 1964 – Weihung Missionsheim

Weihung des Missionsbüros und des Missionsheims der Schweizerischen Mission in Zürich durch Elder Ezra Taft Benson vom Rat der Zwölf.

Einweihungsfeier Missionsheim Pilatusstrasse 11 ind Zürich.

24. Mai 1964 – Zusammenführung der Distrikte Bern und Luzern

Organisation des Gross-Distrikts Bern-Luzern durch Zusammenführung der beiden Distrikte Bern und Luzern, mit Nils J. Sandholm als erstem Präsidenten. Die Gemeinden Chur und Ebnat sind meistenteils dem Missionspräsidenten direkt unterstellt.

November 1964 – Wiederaufrichtung der Kirche in Italien

Elder Ezra Taft Benson vom Rat der Zwölf und Missionspräsident John M. Russon treffen sich in Italien mit Behördevertretern des Departements des Innern, um die Wiederaufrichtung der Kirche in Italien in die Wege zu leiten, ebenso die Wiedereröffnung einer Italienischen Mission.

28. November 1964 – Ebnat-Kappel

Das Gemeindehaus in Ebnat-Kappel ist grösstenteils fertiggestellt. Es ist dies das erste Gemeindehaus in der Schweiz, das mit Hilfe der Baumissionare erstellt worden ist. Die Einweihungsfeier findet am 18. Juli 1965 im Beisein Elder Ezra Taft Bensons vom Rat der Zwölf statt, welcher auch das Weihungsgebet spricht. Das Programm zur Einweihungsfeier enthält einen interessanten Überblick über die Geschichte der Gemeinde Ebnat, verfasst von Bruder Jakob Mettler.

Obwohl mit Elder George Mayer im Januar 1855 schon ganz zu Beginn der Mission ein Missionar ins Toggenburg gekommen war, wo er sich bei der Familie Looser in Oberhelfenschwil und auch bei der Familie Honegger auf dem Schmidberg aufhielt (Loosers Frau und der junge Sohn unterzogen sich später der Taufe), konnte sich die Kirche nur mit Mühe im Toggenburg etablieren. Einerseits, weil nur wenige Familien getauft wurden und andererseits, weil diese Getauften in der Regel bald nach dem Beitritt zur Kirche nach Zion auswanderten. Ab 1905 jedoch werden bei der Familie Sturzenegger auf der Nassschwendi, Kappel, in unregelmässigen Abständen Sonntagsschulen von den St. Galler Missionaren abgehalten. Dieser Brauch setzt sich bei verschiedenen Familien fort, und ab 1927 finden die Sonntagsschulen 14 täglich auf dem Hüsliberg, Ebnat, bei den Familien Mettler und Looser statt; später dann abwechslungsweise in Ulisbach, Hüsliberg und Lei.

Ab 1950 werden die Sonntagsschulen wöchentlich bei der Familie Abderhalden, Lei, Ebnat, abgehalten. Am 6. Juni 1954 kommt es unter dem Missionspräsidenten William F. Perschon zur Gründung der Gemeinde Ebnat. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Gruppe unter der Leitung der Gemeinde St. Gallen gestanden. Bald beginnt die Suche nach einem geeigneten Bauplatz, und „nach Überwindung grosser Schwierigkeiten“ kann am 30. März 1963 der erste Spatenstich erfolgen.

Eine ausführliche Aufarbeitung der Geschichte des Zweigs Ebnat hat Benjamin Weber, Wil (SG), im Jahr 2002 im Rahmen seiner Maturaarbeit vorgenommen.

Das Gemeindehaus Ebnat-Kappel, das grösstenteils von Baumissionaren errichtet worden war.
Aus: „Der Stern“, Mai 1967, S. 203.

175 Jahrfeier

Historische Plätze

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