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Chronik

1995 – Wachstum in der Schweiz

23. September 1995 – „Die Familie: Eine Proklamation an die Welt“.

Die Erste Präsidentschaft und der Rat der Zwölf veröffentlichen bei der Allgemeinen Versammlung der Frauenhilfsvereinigung in Salt Lake City „Die Familie: Eine Proklamation an die Welt“.

26. November 1995 – Zweige werden Gemeinden

Robert Koch wird zum fünften Präsidenten des Pfahls Zürich Schweiz berufen. In seiner Amtszeit erfolgt die Umbenennung der Gemeinden Zürich 1 und Zürich 2 in Schwamendingen Zürich und Altstetten Zürich (1997) sowie die Gründung des Zweigs Dielsdorf (1997) aus Teilen der Gemeinden Schwamendingen und Altstetten. Verschiedene Zweiggemeinden werden zu Bischofsgemeinden, so Luzern (1997), Wettingen (1998) Wetzikon (2000) und Dornbirn (2002). Jahrzehntelang stagnierten diese teils kleinen Einheiten in ihrem Wachstum, doch um die Jahrtausendwende steigt die Anwesenheit mit einem Mal sprunghaft an. Dies ist im Wesentlichen auf drei Faktoren zurückzuführen: Erstens auf Zuzüge von Familien aus städtischen Gebieten; zweitens auf die zunehmende Aktivität der Mitglieder (sie steigt während der Amtszeit von Präsident Koch auf durchschnittlich 50% der eingetragenen Mitglieder; das heisst, 50% aller eingetragenen Mitglieder nehmen regelmässig an einer Abendmahlsversammlung teil); und drittens auf die steigende Anzahl von Bekehrtentaufen (im Jahr 2002 72 Taufen im Pfahl Zürich), von denen sich der grössere Teil weiterhin aktiv am Kirchenleben beteiligt.

Dies führt dazu, dass neue Gemeindehäuser gebaut und eingeweiht werden, so in Richterswil (1995, noch in der Amtszeit Präsident Radziks), Wetzikon (1999) und Frauenfeld (2003), oder dass bestehende Gemeindehäuser erweitert werden, wie in Luzern (1994, während der Amtszeit Präsident Radziks), Ebnat (2002) und Dornbirn (2003).

Die Durchführung des Familienheimabends, auch zum Zweck der Mitglieder-Missionsarbeit, wird betont und ins Zentrum der Belehrung gerückt. Die neuen Medien werden in  der Öffentlichkeitsarbeit vermehrt eingesetzt. Der amerikanische Videofilm „Vom Traum zur Wirklichkeit“ (1997) wird auf Schweizerdeutsch produziert, zwei Broschüren, „HLT“ (1998) und „Familieheim-Abig“ (1999), werden vom Pfahl bzw. der Gemeinde Altstetten Zürich herausgegeben, die CD-Aufnahmen „singing christmas tree“ (1998) und „Fest wie ein Felsen“ (2000) von Jugendchören der Jungen Männer, Jungen Damen und der Jungen Allein stehenden Erwachsenen werden, teils in Zusammenarbeit mit dem Pfahl Bern, produziert. Der Internetauftritt der Kirche in der Schweiz wird konzipiert und aufgeschaltet (1999).

Für die Altersgruppe der Jungen Allein stehende Erwachsenen in der Schweiz erscheint zeitweise die Zeitschrift intact im Quartalsabstand.

Dem Aufruf Präsident Hunters folgend, die Mitglieder möchten den Tempel zum Symbol ihrer Mitgliedschaft machen und „so oft in den Tempel [gehen], wie die Umstände es erlauben“, nehmen die Anstrengungen in der Ahnenforschung zu und auch der Wunsch, die Heiligen Handlungen des Tempels stellvertretend für die eigenen verstorbenen Vorfahren selbst zu vollziehen. Die ab dem Jahr 2000 erfolgte Anpassung der administrativen Abwicklung im Tempel, die zum Ziel hat, die Eigenverantwortung der Familie und des einzelnen auch in Bezug auf die Tempelarbeit zu fördern, hat massgeblichen Einfluss auf diese Entwicklung. Ferner trägt auch dazu bei, dass die Kirche ihre gesammelten genealogischen Daten der Öffentlichkeit seit 1999 über das Internet zugänglich macht.

„Familieheimabig… isch de Plausch!“ erscheint 1999, anlässlich der Tage der offenen Tür der Gemeinde Altstetten Zürich. Einige Gemeindemitglieder stellen in der Broschüre vor, wie sie den Familienheimabend durchführen

175 Jahrfeier

Historische Plätze

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