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Chronik

1997 – 150 Jahre Pioniere im Salzseetal

1997 – 150. Jahrestag der Ankunft der Pioniere im Salzseetal

Die Feierlichkeiten zum 150. Jahrestag der Ankunft der Pioniere im Salzseetal werden auch in der Schweiz begangen. Der Pfahl Zürich beispielsweise führt im Sommer ein erfolgreiches Familien-Pioniercamp im Schwarzwald durch, das von der lokalen Presse äusserst positiv gewürdigt wird.

Die Gemeinden werden von der Ersten Präsidentschaft angehalten, 150 Stunden Dienst gemeinnützige Arbeit zu leisten. Viele Ideen, wie dem Gemeinwesen geholfen werden kann, werden ausgearbeitet und in die Tat umgesetzt.

Mit dem Gutschein für 150 Arbeitsstunden der  Miegtlieder des Zweiges Ebnat an die politische Gemeinde, wurde in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern der pol. Gemeinde der Kinderspielplatz «Stocken» in Ebnat-Kappel neu renoviert und der öffentlichkeit wieder zur Verfügung gestellt.
(Zur Verfügung gestellt von Thomaas Koch, Siebnen)

In der Gemeinde St. Gallen gelangt ein Laienspiel zur Aufführung, das den Werdegang der Familie Stucki-Reber aus dem Berner Emmental nachzeichnet. Folgendes stammt aus dem abgegebenen Programmheft:

„Samuel und Magdalena Stucki-Stettler lebten in Schangnau im Emmental, wo sie ein schönes Zuhause und ein gutes Einkommen hatten. Um 1853 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Landeskirchen. Das veranlasste auch Stuckis, ernsthaft nach der Wahrheit zu suchen. Als 1859 Missionare der Kirche Jesu Christi ins Tal kamen, schlossen sie sich diesem Glauben an. Ein besonderes Erlebnis hatte Hannes Reber-Stucki bei seiner Taufe. [Der stark verkrüppelte Hannes war zum Gehen auf Krücken angewiesen; auch er entschloss sich zur Taufe. Vor der Taufhandlung legte er seine Krücken beiseite in der Hoffnung, genügend grossen Glauben zu haben, um nach der Taufe nicht nur geistig, sondern auch körperlich geheilt ein neues Leben als Nachfolger Christi anfangen zu können. Das Wunder aber blieb aus: Hannes fiel, nachdem die Taufhandlung an ihm vollzogen worden war, hin, und er musste die verhassten Krücken wieder zu Hilfe nehmen. Dies zum Gaudi und Gespött einer gaffenden Menschenmenge. Am anderen Tag jedoch traf das Unfassbare ein: Hannes hatte weder einen buckligen Rücken noch verkrüppelte Hände. Er war von seinen körperlichen Leiden völlig geheilt. Nicht einmal seine Verwandten erkannten ihn anfänglich wieder. Das Wunder der Heilung war eingetroffen. Solche Heilungen waren in der Anfangszeit der Kirche keine Seltenheit und führten oft dazu, dass sich ganze Familien trotz des Gespötts und des Unbills der Welt, dem sie sich bei einem Übertritt zur Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage aussetzten, der Taufe unterzogen.]

Stuckis liessen 1860 ihr Haus versteigern, um damit die Reise nach Amerika zu finanzieren. Zusammen mit anderen Schweizern, Engländern und Mitgliedern aus Skandinavien, erreichten sie nach einer beschwerlichen und langen Überfahrt New York.

Mit der Eisenbahn reisten sie weiter nach Florence in Nebraska, der damaligen Endstation. Den Weg von über 1’000 Meilen bis ins Salzseetal legten Stuckis zu Fuss mit der 10. und letzten Handkarren-Kompanie zurück. Ein Jahr nach ihrer Ankunft sandte sie Brigham Young nach Santa Clara im Süden Utahs. Dort bauten sie zusammen mit anderen Schweizern eine Siedlung auf.“

30. November 1997 – Dritter Präsident im Pfahl Genf

Eric Perrier wird zum dritten Präsidenten des Pfahls Genf Schweiz berufen.

Pioniertanz im Regen, am Schlussabend des Familien-Pioniercamps des Pfahls Zürich im Schwarzwald, im Juli 1997. Das Familienlager wurde zum grossartigen Erfolg dank dem Mitwirken zahlreicher Helfer und Helferinnen. Das Bewusstsein für die Leistungen der Vorväter und –mütter wurde dadurch erheblich gestärkt.

175 Jahrfeier

Historische Plätze

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